Eine Animationsreihe
STUDIERENDE Sharon PinkossSEMESTER Wintersemester 2022/23ART DES PROJEKTS Individualprojekt I, Grundlagen zu Systemen, Strukturen + Interaktionsprozessen
Das Individualprojekt "SYSTEME - Grundlagen von Strukturen, Systemen und Interaktionsprozessen" befasst sich mit den Grundlagen komplexer Systeme. Es besteht aus drei aufeinander aufbauenden Phasen, in denen die Erforschung, Analyse, Entwicklung und Realisierung von Systemen im Mittelpunkt stehen.
Phase 1
Die erste Phase ein bestehendes System zu analysieren und zu verstehen. Hierfür habe ich mich mit der Darstellung des Molekularen Aufbaus als System beschäftigt.
Ein Molekül ist eine Ansammlung von mindestens 2 Atomen, die gleich oder verschieden sein können und durch chemische Bindungen miteinander verbunden sind.
Die einzelnen Darstellungsweisen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Bei der Weiterentwicklung des Systems habe ich den Fokus darauf gelegt, das System so zu ändern und die Vorteile der verschiedenen vorhandenen Darstellungsformen zu kombinieren, dass man so viele Informationen wie möglich erhält und diese leicht erkennbar sind.
Phase 2
Die zweite Phase drehte sich um die Entwicklung von Strukturen. Es ging um das Entwerfen von abstrakten Strukturplänen mit Elementen, Funktionen, Verbindungen und Regeln der Interaktion. Hierbei habe ich mit zwei Systemansätzen beschäftigt.
Mein erster Ansatz befasste sich mit dynamischen Systemen. Hierbei gibt es zusätzlich den Faktor Zeit. Die Struktur verändert sich im Verlauf der Zeit.
Mein zweiter Ansatz befasste sich mit Mustern und Subsystemen. Bei Subsystemen sind die Elemente des Systems eigene Systeme. Mit Hilfe von Subsystem lässt sich aus sehr einfachen Strukturen schnell leicht Varianz erzeugen.
Phase 3
In der letzen Phase ging es um die Gestaltung und Realisierung eines eigenen Systems.
Für mein Projekt des Seminars habe ich mich für die Subsysteme entschieden. Basierend auf der Grundidee von Phase zwei habe ich mich für ein sehr einfaches System entschieden.
Subsync ist eine Animationsreihe, die zeigen soll, das mit dem gleichen System sehr viel Vielfalt erzeugt werden kann. Das System basiert auf Element a, bei dem die Größe der Elemente proportional zum Abstand vom Mittelpunkt abnimmt. Element b arbeitet mit einem umgekehrten System: Hier werden die Elemente größer, je weiter sie vom Mittelpunkt entfernt sind. Zusätzlich wird in einigen Animationen eine Rotation hinzugefügt, wobei sich Element a im Uhrzeigersinn und Element b gegen den Uhrzeigersinn dreht. Um die Animationsreihe zu erweitern, habe ich verschiedene Varianten der Einzelelemente animiert, die unterschiedliche Arten von Pulsieren darstellen und miteinander kombiniert werden können.
Um eine einheitliche Formensprache und ein stimmiges visuelles Gesamtbild zu erreichen, habe ich mich bei meiner Arbeit auf drei Hauptfarben beschränkt: #AFEEFF (hellblau), #6001FF (violett) und #FF0071 (magenta). Zusätzlich zu den farbigen Animationen habe ich auch schwarz-weiße Varianten erstellt. Dies ermöglicht andere visuelle Bilder durch scheinbar neue Formen, die durch die Überlappung und Gleichfarbigkeit von Hintergrund und vorderster Ebene entstehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Animationen ist die Transparenz der Elemente. Insbesondere bei den Animationen ohne Rotation habe ich mit verschiedenen Transparenzstufen gearbeitet, um die beiden Elementtypen und ihr Zusammenspiel besser sichtbar zu machen. Die Hintergründe der Animationen sind entweder schwarz oder weiß.