»Free Spy-Fi« und »100 m² Meer« erhielten Auszeichnungen im Rahmen des ADC Junior Awards

Mit dem Junior Award vergibt der Art Directors Club (ADC) Deutschland jährlich Preise an studentische Design-Arbeiten, so auch beim ADC Festival im April 2018. Von der Hochschule für Künste Bremen wurden dabei zwei Gruppenprojekte mit je einer Auszeichnung in der Kategorie „Semesterarbeiten“ bedacht: „Free Spy-Fi“ der HfK-Studierenden Sven Rose, Hubert Kloskowski, Jan Sengstake und Daniel Tatasciore sowie „100 m² Meer“ von Lena Heins, Johannes Nortmann und Thomas Frank.

Veröffentlicht am 24. April 2018

100m2 Meer und Stadtteiloper ausgezeichnet

Das Teamprojekt 100m2 Meer von Lena Heins, Johannes Nortmann, Lorenz Potthast, Thomas Frank und Vanessa Queck wurde bei den Hochschultagen mit dem 2. Preis im Fachbereich Integrierten Design ausgezeichnet. Eine lobende Erwähnung wurde für das Bühnenbild und die Inszenierung der Stadtteil-Oper: Menuchims Reise ausgesprochen, die mit Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Bremen-Ost in Zusammenarbeit mit dem Zukunftslabor der deutschen Kammerphilharmonie Bremen erarbeitet wurde.

Veröffentlicht am 10. Februar 2018

100m2 Meer – Eine Reise durch die Meere und Ozeane

Die Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt. Die Ozeane und Meere beeinflussen und steuern das Klimasystem durch die Verteilung von Wärme und Aufnahme der durch den Menschen verursachten Treibhausgase. Sie versorgen die Weltbevölkerung mit Nahrung, sind wichtige Verkehrswege und attraktive Erholungsorte. Auch wenn die Kenntnis über die Bedeutung des Ozeans für den Menschen wesentlich erhöht wurde, so sind doch noch viele Fragen offen. Dies hängt auch zusammen mit der Unzugänglichkeit des tiefen Ozeans für Forschungsarbeiten, die den Einsatz spezialisierter Technologien im Rahmen von Schiffsexpeditionen erfordern.

In den letzten dreißig Jahren hat sich die Meeresforschung im Land Bremen zum größten Wissenschaftsschwerpunkt mit großer internationaler Sichtbarkeit entwickelt. Mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Intensitäten beteiligen sich daran in zum Teil enger Kooperation die beiden Universitäten, die beiden Hochschulen und mehrere außeruniversitäre Einrichtungen. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an Projekten vom Küstenbereich bis zur Tiefsee mit regionalen Schwerpunkten in der Nordsee, in den Tropen, im Atlantik und in den Polargebieten. Eine Auswahl dieser Aspekte soll in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Unter Beteiligung von zehn Bremer Forschungseinrichtungen führt die Ausstellung „100 m2 Meer“ durch einige der vielen Facetten der Meere und Ozeane – angefangen bei Mythen bis hin zu meereswissenschaftlicher Forschung, vom Strand bis in die Tiefsee. Hörlogbücher, Videos und Maritime Sounds bieten als „Geschichten aus dem Meer“ Einblicke in die Wahrnehmung, Erfahrung und Vorstellung des Lebens im und am Meer. Wie kann aus Wellen Energie gewonnen werden? Was hat es mit den Sandrippeln auf sich und warum ist diese allgegenwärtige Struktur im Wattenmeer so wichtig gegen Verunreinigungen durch Nitrat? Unter dem Stichwort „Seegras – Werkstoff statt Sondermüll“ können sich Besucher ein Bild davon machen, was bei einem Materialexperiment entstanden ist im Rahmen einer Bachelorarbeit für Integriertes Design. Wie verändern Arktis und Antarktis das Weltklima? Diese riesigen, vielfach menschenleeren Regionen scheinen weit weg zu sein. Sie bestimmen jedoch ganz wesentlich, wie sich das Weltklima entwickelt. Lässt sich aus Wellen Energie erzeugen? In den Meeren schlummern viele ungenutzte Energiequellen, deren Potential noch erforscht wird. Unlängst erkannte man, dass die Tiefseeforschung, die auf extreme Umweltbedingungen stößt, sich für eine Zusammenarbeit mit der Luft- und Raumfahrtforschung anbietet. Das „Nurflügler-Design“ eines Unterwassergleiters bringt zum Beispiel Erfahrungen aus der Luftfahrt ein. Während gleichzeitig im Projekt Europa-Explorer die Frage erforscht wird, wie sich der Ozean des Jupitermondes Europa erkunden lässt.

Ein umfangreiches Begleitprogramm innerhalb und außerhalb des Hauses der Wissenschaft ergänzt die Ausstellung, die bis Mitte Oktober zu sehen ist.

Die Ausstellung wurde konzipiert an der HfK Bremen im Master-Studio „System und Struktur“ unter der Leitung von Prof. Roland Lambrette. „100m2 Meer“ ist ein Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2016*17: Meere und Ozeane – Entdecken. Nutzen. Schützen. Mit freundlicher Unterstützung der WFB – Wirtschaftsförderung Bremen.

Ein Beitrag des Hauses der Wissenschaft zum Wissenschaftsjahr 2016*17: Meere und Ozeane – Entdecken. Nutzen. Schützen. Der Eintritt ist frei.

MEHR INFORMATIONEN

Veröffentlicht am 14. Oktober 2017

INTER_SPACE: Wem gehört die Luft? – Ausstellung der Ergebnisse

01.–17. Juli 2016, 10–18 Uhr, Eintritt frei

Seit 2006 leben mehr Menschen in Städten als auf dem Lande. Ein globaler Trend mit weitreichenden Auswirkungen auf die Luftqualität und auf die Nutzung von Lufträumen. Studierende erarbeiten in interdisziplinären Teams Projekte für den Bremer Stadtraum, zehn Antworten auf die Frage: »Wem gehört die Luft?«

Interspace – eine Kooperation zwischen dem Masterstudiengang Architektur / Environmental Design der Hochschule Bremen, dem Masterstudio System & Struktur und den Digitalen Medien der Hochschule für Künste Bremen.
Ab dem 1. Juli werden die Arbeiten im citylab, Hanseatenhof 9, ausgestellt und stehen zur Debatte frei.

Lokale Berichterstattung:
http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/wem-gehoert-luft-6536648.html

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Bremer-Studenten-praesentieren-Arbeiten-im-Citylab-_arid,1409140.html

Veröffentlicht am 1. Juli 2016