100m2 MEER – Eine Reise durch die Meere und Ozeane

Ausstellung für das Haus der Wissenschaft Bremen 2017

Studierende
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Art des Projekts

 

In den letzten dreissig Jahren hat sich die Meeresforschung im Land Bremen zum größten Wissenschaftsschwerpunkt mit großer internationaler Sichtbarkeit entwickelt. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an Projekten vom Küstenbereich bis zur Tiefsee mit regionalen Schwerpunkten in der Nordsee, in den Tropen, im Atlantik und den Polarregionen.

Für das Wissenschaftsjahr 2017 „Meere und Ozeane. Entdecken. Nutzen. Schützen.“ veranstaltete das Haus der Wissenschaft Bremen eine Jahresausstellung, an der sich zehn Institute und Forschungseinrichtungen beteiligten. In diesem Rahmen konzipierte und realisierte ein interdisziplinäres Gestalterteam vom 23. Mai – 26. Oktober 2017 die Ausstellung „100m2 MEER – Eine Reise durch die Meere und Ozeane“.

Eine sinnliche, dramaturgische Ausstellungsarchitektur aus mehr als 60 polygonalen Wandelementen verwandelte den Raum in einen geheimnisvollen Tiefseegraben, der entdeckt und erforscht werden wollte. Auf rund 100m2 Fläche nahm die Ausstellung die Besucher mit auf eine Expedition, auf der an 20 Stationen meereswissenschaftliche Themen und Forschungsprojekte vermittelt wurden – analog wie digital. Auf anschauliche und interaktive Weise erfuhr der Besucher um die Wichtigkeit der Thematik.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch einen Strom von Lichtpartikeln, der sich an die gedämpfte Atmosphäre anpasste und die Besucher während der Tour durch die Ausstellung begleitete. Abhängig von der Position der Besucher im Raum wurden die Partikel angezogen, abgestoßen oder blendeten informative Fakten ein. Auf diese Weise fungierte die Bodenprojektion als zusätzliche Medienschicht und abstrakt fließendes Orientierungssystem, das mit dem Besucher interagierte.

Johannes Nortmann, Lena Heins, Thomas Frank und Lorenz Potthast